Und dann sagen Sie..

Und dann sagen sie, dass du anders bist. Anders als andere. Weil du zu sehr fühlst, zu ängstlich bist, zu schnell erschrocken. Weil dich Dinge zu lange beschäftigen. Weil ein Kind anders sein soll. Weil du dich zu sehr kümmerst…um andere. Weil du offen sagst dass es zu viel ist, weil du Trubel und Lautstärke nicht magst. Aber sie wissen nicht dass es eine Gabe ist. Eine Gabe empathisch zu sein, feinfühlig, einen Weitblick zu haben. Über den Tellerrand hinaus. Weil es eine Gabe ist sich selber so gut zu kennen, zu wissen was du brauchst. Weil es eine Gabe ist in dieser lauten Welt auch mal leise zu sein. Weil es ein Geschenk ist so zu sein!

Wer ist eigentlich dieser „man“ und warum macht der so viel?

Das macht man nicht. Man macht das so. Man sagt sowas nicht. Man man man…Ganz schön oft höre ich solche Sätze. Aber wer ist eigentlich dieser „man“ und warum nutzen wir ihn so oft im Gespräch mit unsren Kindern oder Mitmenschen? Ganz ehrlich? Ich habe keine Antwort darauf. Ich weiß nur, dass „man“ keine Aussage oder Begründung sein kann. Wenn ich was nicht möchte sage ich doch auch „Ich will das nicht.“ „Ich möchte nicht dass hier im Haus geschubst oder getreten wird.“ Klingt doch besser als “ Man haut und schubst nicht“. Da fühlt sich ja meiner Meinung nach keiner persönlich angesprochen oder? Oft sind es nur kleine Wörter die wir ändern müssen um vieles zu bewegen. Direkte und verständliche Aussagen erleichtern unsrem Gegenüber so vieles und es kommt weniger häufig zu Missverständnissen. Sollte man mal ausprobieren oder?(;

Ich höre etwas was du nicht denkst…

„Ich möchte demnächst auch mal das Spielzeug von Matilda wegräumen, es wird zu viel im Wohnzimmer“ Salopp ein Satz, den ich während dem Weg von der Haustüre ins Wohnzimmer zu einem Familienmitglied geäußert habe. Was mein Kind verstanden hat: “ Mama räumt mein Spielzeug weg“. Was mein Kind allerdings nicht gehört hat weil ich es nicht gesagt habe, ich dies aber für selbstverständlich halte war: Wir machen das gemeinsam! Mein Kind sagte in dem Moment rein gar nichts dazu. Dafür aber Nachts, als sie wach wurde. „Mama, ist mein Spielzeug noch da“. Erstmal verstand ich den Sinn dieser Frage gar nicht. War es doch für mich klar, dass es noch da ist. Mein Mann machte mich heute morgen darauf aufmerksam und es hat mir so leid getan. Mein Kind dachte wohl wirklich ich würde einfach ihre Sachen wegschmeissen. Das zeigt mir mal wieder wie viel Kinder hören und mitbekommen ohne dass wir es merken. In Zukunft werde ich auf jeden Fall noch mehr drauf achten was ich sage bzw werde es so formulieren, dass für mich Selbstverständliches auch geäußert wird damit mein Kind keine Sorgen mit in den Schlaf nehmen muss.

Meine Top 10 zum Thema Schlafen!

Ganz wichtig zu betonen ist mir hierbei, dass es sich um MEINE ERFAHRUNGEN zum Thema Schlaf handelt. Jeder muss für sich und sein Kind den Weg finden. Es gibt keine Patentlösung. Jedes Kind ist individuell, so auch das Schlafverhalten. Es gibt ein paar Dinge die man beachten kann damit es besser klappen KANN.

1. Schaffe Rituale! Diese geben den Babys und Kindern Sicherheit. Auch die ganz kleinen provitieren davon. Ein Ritual kann z.b. eine Massage sein. Jeden Abend vor dem zu Bett gehen ein paar Minuten unter einer Wärmelampe oder in einer kuscheligen Umgebung hilft dem Körper runter zu fahren und sich zu entspannen. (Gerade bei Schreikindern sehr wertvoll)

2. Versuche am Abend die allgemeine Stimmung runter zu fahren. Keine aktionreichen Aktivitäten die das Baby oder Kleinkind hochpuschen. Auch wenn es für Papas oder Mamas nach der Arbeit oft ganz toll ist mit dem Kind noch schön Aktion zu machen. (Fangen spielen, hüpfen, laut Musik hören), ist es fürs Schlafen eher nicht förderlich. Ein schönes Buch am Sofa oder ein tolles Hörbuch schaffen Ruhe und somit auch Entspannung!

3. Betrifft eher schon Kleinkinder die keine Pre Milch oder keine Muttermilch mehr bekommen bzw nur sehr wenig Bedarf haben. Achtet darauf dass Kinder am Abend was nahrhaftes und vollwertiges essen. Keinesfalls müssen sich die Kinder überfressen oder noch schlimmer die Kinder zum Essen zwingen. Dennoch kommt es vor, dass sich Kinder durch häufige Zwischenmalzeiten wie Kekse oder ähnliches satt essen. Diese sättigen aber nicht die ganze Nacht und haben nicht die nötigen Nährstoffe die der Körper für Nachts braucht. Somit kann es sein, dass Kinder Nachts einfach Hunger haben und somit häufig aufwachen. (Hunger Nachts darf auch mal sein, hier empfehle ich z.b. einfach eine Banane neben das Bett zu legen). Ein vollwertiges und gesundes Abendessen versorgt aber in der Regel den Körper für Nachts mit allem was er braucht und somit kann ein gesunder Schlaf ohne Hunger stattfinden!

4. Verlange nicht zu viel von deinem Kind. Hier bei uns in der westlichen Welt wird von den Babys ja nahezu verlangt, mit spätestens 6 Monaten – allerhöchstens einem Jahr dann auch endlich durchzuschlafen. By the Way – wusstet ihr, dass 5 Stunden Schlaf am Stück als durchschlafen gelten? Fragt man Eltern in anderen Ländern wie z.b. Costa Rica wann sie denken dass ein Kind durchschlafen muss kommt die Zahl 7. SIEBEN!!! Und mal ganz ehrlich, kein Mensch von uns schläft jede Nacht durch oder gleich. Jede Nacht ist anders, es gibt gute Schlaf Phasen und weniger gute. Wird man sich aber dessen bewusst und kann seinen eigenen Energiehaushalt auf andere Weise unter Tags gut aufladen, ist doch alles halb so wild oder? Klar, schlechtes Schlafverhalten das auf Dauer belastend wird, sollte man sich genauer ansehen. Ansonsten einfach Strategien entwickeln wie ich mir persönlich im Alltag kleine Momente schaffen kann, in denen ich Energie tanken kann. Sei es mit Yoga, Ausdauersport oder einfach ein Abend mit der besten Freundin. Je entspannter man selber ist, desto mehr Ruhe und Entspannung kann aufs Kind übergehen. Und glaubt mir, ein Baby oder Kleinkind merkt sofort wenn Mama oder Papa die Grundeinstellung haben „das wird heut eh wieder nix“.

5. Ich persönlich bin ein mega Fan vom Familienbett. Es muss ja nicht das Kind im Elternbett sein, sollte es den Eltern einfach zu eng sein oder auch einfach die Angst da sein, dass was passieren könnte. Wenn wir mal ganz viele Jahre zurück denken, wäre ein Baby in der Steinzeit, alleine in einer Höhle nie zurück gelassen bzw dort abgelegt worden. Warum? Weil ein schreiendes Baby dass gerade aus dem Schlaf aufwacht sofort Fressfeinde anlocken würde. Gut, die Steinzeit liegt lange zurück. Das Bedürfnis nach Nähe, gerade Nachts wo es dunkel und alles still ist, ist allerdings bei jedem Baby vorhanden. Ein Baby weiß nämlich nicht dass es in einem sicheren Bett liegt und Mama und Papa gleich zur Stellen wären. So wäre mein Tipp an alle Eltern ihre Babys und auch größere Kinder im Elternschlafzimmer schlafen zu lassen. Man kann ruhig ja ein Bett anbauen und somit für Platz schaffen. Zweisamkeit? Muss ja nicht nur das Bett sein oder? Sind Mama oder Papa nämlich gleich wirklich in der Nähe, ist die wahrscheinlich dass ein Baby oder Kleinkind Nachts hellwach wird, sehr gering. Und auch für Mama oder Papa ist es von Vorteil. Nachts aus dem Schlaf gerissen werden ist das eine aber dann auch noch ins Kinderzimmer zu gehen und wieder zurück…das kurbelt meinen Kreislauf hoch und ich selber liege dann hellwach im Bett.

6. Schaffe ein schönes Raumklima und bedenke auch die äußeren Faktoren wie z.B. Licht: Erholsamer Schlaf liebt die Dunkelheit. Fehlt unserem Körper das Tageslicht, dann wird er automatisch müde. Deshalb brauchst du vor dem Fenster eine Jalousie oder ein Rollo, um das Licht auszusperren und das Zimmer abzudunkeln. Gerade im Sommer wo es erst so spät dunkel wird ganz wichtig. Temperatur: Für einen ruhigen Schlaf sollte die Raumtemperatur angenehm kühl bei etwa 18 Grad liegen. Frische Luft: Das Schlafklima lässt sich durch effektives Lüften verbessern: Morgens nach dem Aufstehen verbrauchte Luft raus- und frische Luft hereinlassen. Und: Vor dem Zu-Bett-Gehen noch einmal kurz stoßlüften.

7. Bleibe bei deinem Kind liegen. Auch wenn dein Haushalt, die Wäsche oder die Post auf dich wartet. (Übrigens spürt ein Kind wenn Mama unbedingt aufstehen will – dann dauert es meist noch länger). Nimm den Druck raus und nimm die Situation so an wie sie gerade eben ist. Stress ist weder für dich noch für dein Kind gut.

8. Hol dir Unterstützung. Manche Babys und Kinder können einfach nicht Ein – oder durschlafen. Es gibt aber Wege die dir z.b. ein bindungsorientierter Schlaftrainer zeigen kann. Hilfe in Anspruch zu nehmen ist weder peinlich noch zeigt es von Schwäche. Es zeigt lediglich dass dein Kind dir am Herzen liegt.

9. Etabliere neue Schlafbrücken. Schlafbrücken sind Methoden die deinem Kind helfen wieder in dem Schlaf zu finden. Am besten etablieren kann man Schlafbrücken beim Mittags- oder Nachmittagsschlaf. Schaue einfach was dir und deinem Kind gut tut. Sei es ein Lied, streicheln oder kuscheln. Sei dir aber bewusst, von heute auf morgen klappt das nicht. Auch hier ist Geduld gefragt.

10. Um Abends gut schlafen zu können, darf die Energie die wir haben nicht mehr auf 100% sein. Es gibt Kinder die sind nach einem Besuch am Spielplatz platt und schlafen Abends nach 5 Minuten ein. Es gibt aber auch die, die können am Spielplatz, mit dem Laufrad, am Trampolin usw den Tag verbracht haben und sind immer noch voller Energie. Finde eine Aktivität die Spaß macht und dein Kind am Abend müde. Vermeide Tv oder andere Medien und geht raus an die frische Luft. Ein Kleinkind soll mindestens 4 Stunden am Tag an der frischen Luft sein. Sammelt Schätze der Natur, bastelt im Anschluss was draus und geht den Weg zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Ist gesund und macht müde(:

Wie wäre es mit…

„Jetzt hör doch endlich auf immer so zu heulen“ !!! Sätze die mir weh tun, ich aber leider öfter höre. Wie gestern in der Fußgängerzone als Matilda und ich ein Eis auf der Bank genossen haben!
Wie wäre es einfach mit

● „Kann ich etwas tun damit du dich besser fühlst?“
● „Möchtest du mir was sagen?“
● „Ich sehe du bist gerade traurig/wütend, ich begleite dich durch deine Emotion“
#mama #mamablogger_de #unseralltagistihrekindheit #childhood #childhoodunpluged #kids #toddler #bedürfnisorientierteerziehung #bindungsorientiert #kindsfroh

Komm lass mal an uns glauben!

Komm, lass mal an uns glauben…eine der wenigen Sprüche an einer Bushaltestelle die wirklich Sinn ergeben.

Wie oft sagt man sich selber „ich kann das nicht“!

Kann ich es wirklich nicht oder ist es nur schon ein verinnerlichter Glaubenssatz?

Wie wär’s wenn wir mal öfter sagen ich kanns!!! Auch wenn wir es vielleicht früher mal nicht geschafft haben. Haben wir es wirklich oft genug probiert um sagen zu können wir können es nicht?!

Meinem Kind sage ich immer, sag nie du kannst etwas nicht. Du kannst alles schaffen was du willst, wenn du es nur stark genug willst und sooft probierst bis du es kannst! Ich kenne nämlich kein Kind dass nach dem ersten Fehlversuch beim Laufen einfach aufgehört hat es zu probieren!

mama ist da!

Mein Kind, das Leben wird eine Achterbahnfahrt. Ich weiß, aufwachsen kann schwer sein aber Mama ist da. Ich bin wach wenn die Monster unter deinem Bett sind und dich nicht schlafen lassen. Ich kann dir viel zeigen, die Welt ist groß! Damits dir gut geht, bin ich immer da! Es wird nicht immer die Sonne scheinen aber Mama ist da und hat immer ein Lachen parat! Du wirst groß werden, deine eigenen Wege gehen aber vergniss nie, Mama ist da! Ich kann dich nicht vor allem schützen aber dir Kraft und Mut mit auf den Weg geben damit auch du immer ein Lachen parat hast. Du wirst fallen und wieder aufstehen. Wir können dich nicht vor allem schützen! Du wirst eines Tages deine eigenen Wege gehen, deine eigenen Erfahrungen machen, Deine Lektionen lernen, Menschen lieben und loslassen. Kummer haben…aber du wirst aufstehen und weiter machen. Mit Mut und Zuversicht. Und vergiss nie, wir sind dein zu Hause, Mama ist da! Du wirst neue Orte sehen, Kontinete bereisen und im Herzen immer dein zu Hause haben. Deine Wurzeln. Wir geben dir die Flügel mit. Flügel damit du frei fliegen kannst. Ohne Angst, ohne den Mut zu verlieren. Ohne Angst haben zu müssen, dass du alleine bist. Du wirst immer hier deine Wurzeln haben. Mein Kind, ich bin dein Anker, dein zu Hause, dein Ankommen. Wir sind geboren um frei zu sein, um unsre Flügel zu entfalten, lass dich nicht aufhalten in deinem Tun, geh los und sei frei! Wir sind wenige unter Millionen aber wir sind nicht alleine. Wir sind geboren um frei zu sein, um unsre Wege zu gehen! Wir müssen fliegen! Ich werde dir helfen. Ich weiß, aufwachsen ist hart! Mama ist da!

Wann wird sie denn endlich..

Wann wird sie denn endlich mal aufhören zu stillen? Puh, sie hat mir noch keinen Zeitpunkt genannt!

Und dann wird sie endlich mal im eigenen Zimmer schlafen? Auch hier hab ich noch keine Antwort darauf.

Ich lasse mein Kind selber entscheiden wann es so weit ist. Natürlich hatten wir versuche sie ins eigene Bett zu legen. Das Resultat war, dass ich mindestens ein bis zwei Stunden dabei liegen musste und sobald ich nur den Fuß aus der Türe trat, war mein Kind hellwach. Ok, sie ist eben noch nicht so weit. Und ganz ehrlich, die zwei Mal die es klappte fühlte ich mich unvollständig. Ich mag es einfach wenn wir alle zusammen in einem Bett liegen. Auch wenn das bedeutet dass ich 3/4 der Nacht einen Fuß oder eine Hand im Gesicht habe. Aber So What?!

Diese häufigen Fragen wann wird sie endlich…gibt’s da etwa einen Zeitpunkt dafür? Genau den Tag X weil das Kind dann alt genug ist? Ist doch alles individuell oder?

Die Zeit

Wie oft wünscht man sich der Tag möge schneller vergehen. Man ist erschöpft, ausgelaugt, müde und sehnt das Schlafen des Kindes und seinen Feierabend herbei. Wenn man von Feierabend nach dem zu schlafen gehen des Kindes reden kann – auf mich wartet da meist Wäsche, Hausalt, Post etc. Klar, viele Tage sind einfach wirklich mega anstrengen. Kein Tag ist gleich. Kein Energielevel konstant. Aber betrachtet ihr auch manchmal die älteren Bilder eurer Kinder und sehnt euch nach der Babyzeit? Ich schon! Ich liebe das Alter meiner Tochter, bin um jeden Entwicklungsschritt dankbar und stolz und gleichzeitig habe ich ein schlechtes Gewissen wenn ich mir denke dass der Tag doch endlich vorbei gehen soll weil jede Minute doch so kostbar und ein wahres Geschenk ist. Poetisch aber man weiß ja nie was am nächsten Tag passiert. Die Zeit kann so schnell vorbei sein. Erst heute las ich von einer Mama, die ihren ein Jahr alten Sohn durch eine Routine Op verloren hat. Grausam. Ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein. Wie gerne würde wohl diese Mama endlos lange Tage erleben, erschöpft und müde sein und ihren Haushalt links liegen lassen um Zeit mit ihrem Kind zu verbringen. Ich sehe mir die alten Bilder an, sehe mir mein Kind an und bin einfach nur dankbar. Dankbar für die Zeit, die manchmal so langsam und doch so schnell vergeht. Wisst ihr, es sind wenige Sommer die wir zusammen mit unsren Kindern haben. Es sind wenige Jahre, an denen die Tage endlos scheinen. Es sind wenige Jahre in denen unsere Kinder uns am Tag 100 mal rufen. Es sind wenige Jahre in denen wir diese Momente der Kindheit erleben können. Irgendwann ist die Zeit vorbei. Anders. Wir werden anders gebraucht. Manchmal werden wir dann vielleicht zu wenig gebraucht. Sehnen uns nach einem “ Mama kannst du mal kommen“. Vermissen die Zeit..die endlos scheinende Zeit die uns manchmal so müde macht, so an die Grenzen bringt, so viel fordert..es sind wenige Sommer…nutzen wir doch diese wenige Zeit. Tauchen wir doch einfach mal mit ab in diese unbeschwerte Kinderzeit, schauen wir doch mal wieder mit den Augen der Kinder, die alles so viel mehr sehen als wir. Tanzen wir doch einfach mal mit im Regen, vergessen wir doch mal die Verpflichtungen. Unsre Kinder werden später nie sagen “ Bei uns war es immer ordentlich“. Sie werden sich an Momente erinnern an denen wir zum 3. mal am Tag ein Eis im Regen gegessen haben, an denen wir im Sommer Blumen gepflückt haben, an denen wir Zeit hatten. Zeit für sie. Zeit zum Dasein. Zeit, ohne Druck, ohne „Ich muss nochmal schnell was erledigen“ ohne..“morgen“. Jetzt, Jetzt ist die Zeit. Es sind nur wenige Sommer! Los, lass uns Kind sein, Geschichten schreiben, Erinnerungen sammeln und die Zeit genießen. Sie kann so schnell vorbei sein…

The terrible Two..

Hach, was wurde uns alles prophezeit als wir Eltern wurden. Vermutlich wollten uns die Leute nur vorbereiten. Aber auf was? Jedes Kind ist doch individuell oder? Nicht jeder Entwicklungsschritt äußert sich bei jedem Kind gleich. Aber immer, ja wirklich immer hörte ich diesen Satz..“warte mal ab bis sie in der Trotzphase ist“..Puh, ich hörte und kannte ja aus meinem Job solche Situationen. Mein Kind soll so ein „Tyrann“ werden wie die Gesellschaft sie gerne betitelt? Niemals dachte ich mir..Das muss man doch hinbekommen. Klar…ein kleines Kind welches gerade lernt dass seine Handlungen eine Konsequenz und Folgen hat, kann man mal eben so ganz einfach und völlig easy immer zufrieden stellen. Ja denkste…Aber was steckt hinter dieser Aussage „die terrible Two „? Auf den Boden schmeissen, treten, hauen…?Ich würde lügen wenn ich sagen würde dass meine Tochter nie in Situationen kommt in denen sie gefühlsstark zeigt was gerade los ist (wenn sie es denn selber weiss was los ist). Gefühle sind manchmal einfach echt kacke..eine innere Unruhe, Unzufriedenheit, Überforderung, Langeweile, Missverständnisse..alles Dinge, die kleine Kinder und aber auch uns Erwachse aus der Bahn werfen können. Wir großen wissen nur damit umzugehen. Den kleinen müssen wir einen Weg aufzeigen. Hier bei uns kommen zum Glück (noch) keine Sitautionen vor in denen ich mir denke..jap, das sind also diese Trotzphasen. Klar, hier wird auch aus Frust geweint, weil einfach gerade was nicht gepasst hat, sie in Situationen ist in denen sie ihre Gefühle nicht anders zeigen kann als zu weinen, sich hinzusetzen und sich in sich verkrümeln aber ich habe mir Strategien für den Alltag überlegt um solche Situationen wie sie für die Trotzphase wohl typisch sind zu vermeiden. Den Klassiker kennt doch jeder: wir sind in Eile, das Kind nicht. Schnell schnell Hektik.. Das Kind will aber nicht den Schuh, will den Schuh selber binden, die 10. Mütze passt nicht usw..Stress, Unzufriedenheit..mögliche Auslöser für einen Worst Case Moment..wie wäre es wenn wir einfach mal eine halbe Stunde länger einplanen und das Kind alleine machen lassen oder zusammen uns Zeit nehmen? Oder anstatt zu sagen was es anziehen soll einfach zwei Möglichkeiten vorgeben? Kleine Tricks im Alltag helfen so unglaublich gut frustrierende Situationen zu vermeiden. Und ganz ehrlich, fängt mein Morgen so an, ist doch der ganze Tag schon irgendwie doof. Aber ich höre jetzt natürlich auch die Mamas die mir sagen wie es denn gehen soll am Morgen dem Kind eine halbe Stunde mehr Zeit zu geben. Ist sie doch es so begrenzt vor der Arbeit/Kita. Wirklich? Findet sich da keine Lösung? Bestimmt oder? Wenn ich mich hinterfrage was will ich, was will mein Kind, wie können wir beide unsre Bedürfnisse stillen und einen Kompromiss finden, sind diese terrible two vielleicht gar nicht so schlimm…