mama ist da!

Mein Kind, das Leben wird eine Achterbahnfahrt. Ich weiß, aufwachsen kann schwer sein aber Mama ist da. Ich bin wach wenn die Monster unter deinem Bett sind und dich nicht schlafen lassen. Ich kann dir viel zeigen, die Welt ist groß! Damits dir gut geht, bin ich immer da! Es wird nicht immer die Sonne scheinen aber Mama ist da und hat immer ein Lachen parat! Du wirst groß werden, deine eigenen Wege gehen aber vergniss nie, Mama ist da! Ich kann dich nicht vor allem schützen aber dir Kraft und Mut mit auf den Weg geben damit auch du immer ein Lachen parat hast. Du wirst fallen und wieder aufstehen. Wir können dich nicht vor allem schützen! Du wirst eines Tages deine eigenen Wege gehen, deine eigenen Erfahrungen machen, Deine Lektionen lernen, Menschen lieben und loslassen. Kummer haben…aber du wirst aufstehen und weiter machen. Mit Mut und Zuversicht. Und vergiss nie, wir sind dein zu Hause, Mama ist da! Du wirst neue Orte sehen, Kontinete bereisen und im Herzen immer dein zu Hause haben. Deine Wurzeln. Wir geben dir die Flügel mit. Flügel damit du frei fliegen kannst. Ohne Angst, ohne den Mut zu verlieren. Ohne Angst haben zu müssen, dass du alleine bist. Du wirst immer hier deine Wurzeln haben. Mein Kind, ich bin dein Anker, dein zu Hause, dein Ankommen. Wir sind geboren um frei zu sein, um unsre Flügel zu entfalten, lass dich nicht aufhalten in deinem Tun, geh los und sei frei! Wir sind wenige unter Millionen aber wir sind nicht alleine. Wir sind geboren um frei zu sein, um unsre Wege zu gehen! Wir müssen fliegen! Ich werde dir helfen. Ich weiß, aufwachsen ist hart! Mama ist da!

Wann wird sie denn endlich..

Wann wird sie denn endlich mal aufhören zu stillen? Puh, sie hat mir noch keinen Zeitpunkt genannt!

Und dann wird sie endlich mal im eigenen Zimmer schlafen? Auch hier hab ich noch keine Antwort darauf.

Ich lasse mein Kind selber entscheiden wann es so weit ist. Natürlich hatten wir versuche sie ins eigene Bett zu legen. Das Resultat war, dass ich mindestens ein bis zwei Stunden dabei liegen musste und sobald ich nur den Fuß aus der Türe trat, war mein Kind hellwach. Ok, sie ist eben noch nicht so weit. Und ganz ehrlich, die zwei Mal die es klappte fühlte ich mich unvollständig. Ich mag es einfach wenn wir alle zusammen in einem Bett liegen. Auch wenn das bedeutet dass ich 3/4 der Nacht einen Fuß oder eine Hand im Gesicht habe. Aber So What?!

Diese häufigen Fragen wann wird sie endlich…gibt’s da etwa einen Zeitpunkt dafür? Genau den Tag X weil das Kind dann alt genug ist? Ist doch alles individuell oder?

Die Zeit

Wie oft wünscht man sich der Tag möge schneller vergehen. Man ist erschöpft, ausgelaugt, müde und sehnt das Schlafen des Kindes und seinen Feierabend herbei. Wenn man von Feierabend nach dem zu schlafen gehen des Kindes reden kann – auf mich wartet da meist Wäsche, Hausalt, Post etc. Klar, viele Tage sind einfach wirklich mega anstrengen. Kein Tag ist gleich. Kein Energielevel konstant. Aber betrachtet ihr auch manchmal die älteren Bilder eurer Kinder und sehnt euch nach der Babyzeit? Ich schon! Ich liebe das Alter meiner Tochter, bin um jeden Entwicklungsschritt dankbar und stolz und gleichzeitig habe ich ein schlechtes Gewissen wenn ich mir denke dass der Tag doch endlich vorbei gehen soll weil jede Minute doch so kostbar und ein wahres Geschenk ist. Poetisch aber man weiß ja nie was am nächsten Tag passiert. Die Zeit kann so schnell vorbei sein. Erst heute las ich von einer Mama, die ihren ein Jahr alten Sohn durch eine Routine Op verloren hat. Grausam. Ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein. Wie gerne würde wohl diese Mama endlos lange Tage erleben, erschöpft und müde sein und ihren Haushalt links liegen lassen um Zeit mit ihrem Kind zu verbringen. Ich sehe mir die alten Bilder an, sehe mir mein Kind an und bin einfach nur dankbar. Dankbar für die Zeit, die manchmal so langsam und doch so schnell vergeht. Wisst ihr, es sind wenige Sommer die wir zusammen mit unsren Kindern haben. Es sind wenige Jahre, an denen die Tage endlos scheinen. Es sind wenige Jahre in denen unsere Kinder uns am Tag 100 mal rufen. Es sind wenige Jahre in denen wir diese Momente der Kindheit erleben können. Irgendwann ist die Zeit vorbei. Anders. Wir werden anders gebraucht. Manchmal werden wir dann vielleicht zu wenig gebraucht. Sehnen uns nach einem “ Mama kannst du mal kommen“. Vermissen die Zeit..die endlos scheinende Zeit die uns manchmal so müde macht, so an die Grenzen bringt, so viel fordert..es sind wenige Sommer…nutzen wir doch diese wenige Zeit. Tauchen wir doch einfach mal mit ab in diese unbeschwerte Kinderzeit, schauen wir doch mal wieder mit den Augen der Kinder, die alles so viel mehr sehen als wir. Tanzen wir doch einfach mal mit im Regen, vergessen wir doch mal die Verpflichtungen. Unsre Kinder werden später nie sagen “ Bei uns war es immer ordentlich“. Sie werden sich an Momente erinnern an denen wir zum 3. mal am Tag ein Eis im Regen gegessen haben, an denen wir im Sommer Blumen gepflückt haben, an denen wir Zeit hatten. Zeit für sie. Zeit zum Dasein. Zeit, ohne Druck, ohne „Ich muss nochmal schnell was erledigen“ ohne..“morgen“. Jetzt, Jetzt ist die Zeit. Es sind nur wenige Sommer! Los, lass uns Kind sein, Geschichten schreiben, Erinnerungen sammeln und die Zeit genießen. Sie kann so schnell vorbei sein…

The terrible Two..

Hach, was wurde uns alles prophezeit als wir Eltern wurden. Vermutlich wollten uns die Leute nur vorbereiten. Aber auf was? Jedes Kind ist doch individuell oder? Nicht jeder Entwicklungsschritt äußert sich bei jedem Kind gleich. Aber immer, ja wirklich immer hörte ich diesen Satz..“warte mal ab bis sie in der Trotzphase ist“..Puh, ich hörte und kannte ja aus meinem Job solche Situationen. Mein Kind soll so ein „Tyrann“ werden wie die Gesellschaft sie gerne betitelt? Niemals dachte ich mir..Das muss man doch hinbekommen. Klar…ein kleines Kind welches gerade lernt dass seine Handlungen eine Konsequenz und Folgen hat, kann man mal eben so ganz einfach und völlig easy immer zufrieden stellen. Ja denkste…Aber was steckt hinter dieser Aussage „die terrible Two „? Auf den Boden schmeissen, treten, hauen…?Ich würde lügen wenn ich sagen würde dass meine Tochter nie in Situationen kommt in denen sie gefühlsstark zeigt was gerade los ist (wenn sie es denn selber weiss was los ist). Gefühle sind manchmal einfach echt kacke..eine innere Unruhe, Unzufriedenheit, Überforderung, Langeweile, Missverständnisse..alles Dinge, die kleine Kinder und aber auch uns Erwachse aus der Bahn werfen können. Wir großen wissen nur damit umzugehen. Den kleinen müssen wir einen Weg aufzeigen. Hier bei uns kommen zum Glück (noch) keine Sitautionen vor in denen ich mir denke..jap, das sind also diese Trotzphasen. Klar, hier wird auch aus Frust geweint, weil einfach gerade was nicht gepasst hat, sie in Situationen ist in denen sie ihre Gefühle nicht anders zeigen kann als zu weinen, sich hinzusetzen und sich in sich verkrümeln aber ich habe mir Strategien für den Alltag überlegt um solche Situationen wie sie für die Trotzphase wohl typisch sind zu vermeiden. Den Klassiker kennt doch jeder: wir sind in Eile, das Kind nicht. Schnell schnell Hektik.. Das Kind will aber nicht den Schuh, will den Schuh selber binden, die 10. Mütze passt nicht usw..Stress, Unzufriedenheit..mögliche Auslöser für einen Worst Case Moment..wie wäre es wenn wir einfach mal eine halbe Stunde länger einplanen und das Kind alleine machen lassen oder zusammen uns Zeit nehmen? Oder anstatt zu sagen was es anziehen soll einfach zwei Möglichkeiten vorgeben? Kleine Tricks im Alltag helfen so unglaublich gut frustrierende Situationen zu vermeiden. Und ganz ehrlich, fängt mein Morgen so an, ist doch der ganze Tag schon irgendwie doof. Aber ich höre jetzt natürlich auch die Mamas die mir sagen wie es denn gehen soll am Morgen dem Kind eine halbe Stunde mehr Zeit zu geben. Ist sie doch es so begrenzt vor der Arbeit/Kita. Wirklich? Findet sich da keine Lösung? Bestimmt oder? Wenn ich mich hinterfrage was will ich, was will mein Kind, wie können wir beide unsre Bedürfnisse stillen und einen Kompromiss finden, sind diese terrible two vielleicht gar nicht so schlimm…

Das bin ich!

Genau, noch ein Mama Blog…

Und das bin Ich! Romina, 1989 geboren, Mama, Ehefrau, Freundin, Hundemama, Häuslebauer und noch vieles mehr. Ich bin wohl das, was man im Duden unter Glucke lesen kann. 24 Stunden Mama mit Herz und Seele. Jaja, werden sich viele denken..Aber ja, mich gibt es wirklich nur sehr sehr selten ohne meine Töchter. Mag vielleicht auch daran liegen, dass ich einfach keine Sekunde ihrer Kindheit verpassen will. Manchmal zum Leidwesen meines Mannes, der sich vermutlich schon mal gerne wieder über einen Abend als Ehepaar freuen würde. Aber es wäre nicht mein Mann, würde er es nicht so akzeptieren und so hinter mir stehen. Warum ich blogge? Vll weil ich mich nach Jahren „Jippi jippi eieiei“ mal in der Welt des Internets versuchen will. Ich schreibe einfach aus dem Herzen raus, über Themen die mich bewegen. Diese sind seitdem ich Mama bin vorallem Themen übers Stillen, Familienbett, Kindheit, Bindung und Bedürfnisorientierte Erziehung, das Mamasein, Persönlichkeitsentwicklung und Lifestyle. Vielleicht kann ich den ein oder anderen von euch ja mitnehmen, begeistern, zum Nachdenken oder einfach nur zum Lachen bringen. Mamasein ist ja auch wirklich oft einfach nur mega lustig! Im Grunde sind wir eine stinknormale Familie. Wir haben geheiratet, ein Kind bekommen, Haus gebaut, zwei Hunde, nochmal ein Kind…mein Mann ist im öffentlichen Dienst tätig und ich nach wie vor zu Hause..Mein großes Ziel im Leben? Freiheit! Freiheit eines Tages nicht mehr als Angestellte schön meine 31 Tage Urlaub im Jahr verplanen zu müssen, für die Träume und die Tasche anderer arbeiten zu müssen. Nicht überlegen müssen ob ich bei Kind Nummer 2 auch wieder drei Jahre zu Hause bleiben kann oder ob es dann doch finanziell knapp werden könnte.Wir haben auch schon einen Weg gefunden, wie wir dieses Ziel in den nächsten Jahren erreichen können. Dazu aber mal seperat ein Beitrag! Wir wollen als Familien Geschichten schreiben, Erinnerungen schaffen nicht auf Fotos, sondern direkt im Herzen. Die Momente sind zu kostbar, das Leben eigentlich wirklich kurz in Anbetracht dessen, was man alles sehen und erleben kann. Also los! Wir leben dann mal Kindsfroh!